Mittwoch, 13. februar 2008
Armut, Hunger, Elend Schmerz,
Trockne Lippen, sehnend Flehn;
Unerträglich ist der Schmerz,
Wasser, Essen würgt das Leben,
Denn der Tod naht schon heran;
Unvergesslich ist das Streben,
Glück statt Todesqual fortan.
Das Unverzichtbare oder so!
Bist Du Yin, so fehlt Dir Yang,
So läuft es oft im Lebensgang.
Sehnsucht heißt der Seele Brauch;
Braucht der Brauch nicht einen Bauch?
Libido lallt die schmollend Lippe,
findet Gier nicht ein Gerippe?
Leuchtet hell der Sinnen Schein,
Ist nicht Dunkelheit eine Pein?
Ist nicht Liebe ein Gespür
Und Unverzichtbarkeit der Dank dafür?
So ist dem Toren alles Himmelreich,
Jedoch dem Narren alles völlig gleich!
Das Zaubersprüchlein
Silbermond und Sonnenklar,
Wissen alle Kinder,
Akkadabra, Simselabim,
Sagen alle Münder,
Drum kann uns ein Licht aufgehen,
Warum Kleine Leute,
Um so vieles schlauert sind,
Als die Alten heute.
Nathan Nexus